Kreditbürgschaften

Worum geht es?

Die Erfahrung zeigt, dass sich Kreditbürgschaftsprogramme positiv auf KMUs und damit auch auf die Schaffung von Arbeitsplätzen auswirken. Die EU-Bürgschaftsfazilität wurde 1998 im Rahmen der  EU-Initiative Wachstum und Beschäftigung geschaffen, um die Kapazität von vorhandenen Bürgschaftsprogrammen in den Mitgliedstaaten zu erhöhen und so mehr Unternehmen den Zugang zu Fremdfinanzierung und Risikokapital zu ermöglichen.

Die Mittel werden nicht direkt von der EU an Unternehmen vergeben, sondern durch vor Ort bestehende Bürgschaftssysteme des öffentlichen und privaten Sektors.

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Die KMU-Bürgschaftsfazilität: Wie geht es? 

Die KMU-Bürgschaftsfazilität wird vom Europäischen Investitionsfonds (EIF) verwaltet. Er übernimmt Rückbürgschaften bzw. Kobürgschaften der bestehenden Bürgschaftssysteme. Es handelt sich allerdings um Teilbürgschaften und in jedem Fall wird eine Risikoteilung zwischen dem EIF, den Bürgschaftssystemen und den übrigen betroffenen Finanzinstituten vereinbart. Die Bürgschaften des EIF beschränken sich auf Darlehen an KMU, wobei Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten Vorrang haben.

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Zielgruppen: Vier Typen

Vier Bürgschaftstypen für verschiedene Zielgruppen bzw. Schwerpunkte stehen zur Verfügung:

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Die Finanzierungsprogramme vor Ort

In Deutschland wurden 2 Institute vom EIF für die Vergabe der EU-Finanzhilfen für KMU eingeschaltet: die Deusche Ausgleichsbank mit ihrem Programm "Startgeld" und die Kreditanstalt für Wiederaufbau mit dem Mittelstandsprogramm "Beschäftigung und Qualifizierung". 

Das Programm Startgeld der Deutschen Ausgleichsbankexterner Link unterstützt Gründerinnen und Gründer (Start-Ups) mit geringem Finanzierungsbedarf von maximal 50.000 Euro und mit einer Laufzeit von 10 Jahren. 

Das Mittelstandsprogramm "Beschäftigung und Qualifizierung fördert mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (produzierendes Gewerbe, Handwerk, Handel, sonstiges Dienstleistungsgewerbe) sowie freiberuflich Tätige wie Ärzte, Steuerberater oder Architekten. Die Unternehmen müssen sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden. Der Jahresumsatz darf 500 Mio. Euro nicht überschreiten.

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Bewerbungsverfahren: Worauf gilt zu achten?

Interessierte KMU müssen sich an eines der am Programm beteiligten Finanzinstitute wenden. Euro Info Centres beraten kleine und mittlere Unternehmen über teilnehmende Institute, derzeitige Möglichkeiten, wichtige Entwicklungen und neue Initiativen der Europäischen Union.

Informationen und Beratung erhalten Sie natürlich auch bei der Deutschen Ausgleichsbank und der Kreditanstalt für Wiederaufbau.

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